Bredder Balance Board

bredder-shorty

 sportliche Herausforderung

 langanhaltender Spaß

 tolles Design

extrem gute Qualität

 gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Schlechtes Wetter ist wohl das unangenehmste was einem Surfer oder Skater zustoßen kann. Besonders im Winter sind die Möglichkeiten für das Ausüben des Hobbies sehr begrenzt. Die wohl beste Option, um dennoch zu trainieren ist das Breddr Balance Board. Ich hatte bisher noch kein Balance Board, mit dem ich jeden Tag unbedingt trainieren wollte. Sei es neue Tricks meistern oder einfach für das Gleichgewichtstraining. Daneben ist es auch noch so schön anzusehen, dass es als Deko in meinem Wohnzimmer zu finden ist.

 

 

Design und Material

Ich habe das Bredder Shorty Mahagoni , welches sehr an einem klassischen Surfbrett angelehnt ist. Das Brett macht mit 1,7 Kilogramm einerseits einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck und der Eingearbeitete Mahagoni Streifen versprüht ein hawaiisches Flair. Die Rolle ist ebenfalls aus sehr qualitativen Holz hergestellt und wird von einem Gummibezug geschützt. Beide Komponenten sind mit dem Logo als Brandzeichen versehen.

Positiv muss ich erwähnen, dass diese Balancebretter alle in Handarbeit in Stuttgart hergestellt werden, was man deutlich gegenüber der Vielzahl an chinesischen Modellen merkt.

Die Maße mit 90×40 cm ist in einem angenehmen Mittelmaß zwischen einem kompakten Handling, um es einfach schnell zu transportieren und einer ausreichenden Länge für um sogar Tricks wie das „walken“ von Ende bis Anfang des Bredds durchzuführen.

Die Anwendung

Aller Anfang ist schwierig – das gilt auch beim Bredder Balance Board.  Wer noch nie auf einem Balance Board stand, sollte zuerst mit Festhalten üben. Anschließend ist ein Teppich die empfohlene Unterlage, da die Rolle sehr schnell auf harten Untergrund werden kann. Hinzu kommt, dass es keine Keile an der Unterseite des Boards gibt, welche ein wegrutschen des Bretts verhindern. Dies ist zwar besser, um Tricks wie das Drehen des Boards auf der Rolle durchzuführen, aber bergt auch eine größere Verletzungsgefahr. Es wird aber nach Aussagen von Bredder auch demnächst eine Unterlegmatte geben, die optimal dieses Problem aus der Welt schafft.

Die Lernkurve ist aber nach der anfänglichen Vorsicht sehr steil gewesen und die Herausforderung ist nach wie vor gegeben, was ein Grund ist, dass man hier sehr lange Spaß haben kann. Besonders die Tricks, welche auf Youtube gefunden werden können oder auch die Laufrichtung der Rolle sorgen immer wieder für einen neuen Ansporn.

Für das Testprodukt zahlt man aktuell 129 Euro, welches für die Verarbeitung und den gebotenen Spaß absolut berechtigt ist. Das andere Model „fish“ unterscheidet sich im Preis nicht. Lediglich das unbehandelte – also minimalistische Modell kostet 10 Euro weniger. Ich würde aber definitiv zu einem designten Produkt raten, da es wirklich fantastisch aussieht.

Im Vergleich zu den Vew-Do Boards oder auch Indoboards ist das Bredder Balance Board etwas breiter, fühlt sich aber deswegen nicht schwerfälliger an. Einige Tricks können bei den anderen Modellen aufgrund der Neigung von Tail und Heel besser durchgeführt werden, diese richtet sich aber besonders an die Skater. Surfer und Personen, welche darauf verzichten können einen Kickflip mit dem Balance Board zu machen, sind meiner Mienung nach besser mit dem Modell von Breddr aufgehoben.

  • Stabilität
  • 9.3
  • Verarbeitung
  • 9.9
  • Funktionalität
  • 8.9
  • Preis/Leistung
  • 9.8

 

Gesamtergebnis:

Das Bredder Balance Board spricht vor allem die Surfer und aktiven Sportler an. Ein exzellentes Balance Board mit dem nicht nur für das Training verwendet werden sollte, sondern auch einiges an Herausforderung bietet.

Die Liebe zum Detail und das Design gepaart mit der komfortablen Anwendung und einem angemessenen Preis in dieser Klasse macht es für mich zum eindeutigen Testsieger, wenn es um Surf-/Skate Balance Boards geht.

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